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Art-Kultur
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Hermagor
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PANTA RHEI - Gerhard Leeb
Gerhard Leeb ist ein Feuer-Entzünder. Heute, ist er hier bei uns, die Fackel in der Hand und bereit, uns seinen Weg mitzuteilen um die Gedächtnisse und Vorstellungskräfte der Bereitwilligen anzuzünden. Es gilt aufzuhorchen! Es geht dabei um die Erde, die Welt in der wir leben, um uns und um wie wir diese Welt brauchen.
Heute gilt es, ein wenig Zeit der alltäglichen Geschäftigkeit wegzunehmen und Acht zu geben auf ein Paar Seiten Text die, vielleicht, Dinge „ins Rollen“ bringen könnten.
Heute handelt es sich um Sie persönlich - die Individuen - und welch riesigen Wald Sie säen könnten, wenn Sie lediglich einen einzigen Kern fallen lassen. An jedem Tag, den Sie auf dieser wunderschönen grünen Erde genossen haben.
Unser Mann der Stunde wurde im Jahr 1952, am vielleicht gerade richtigen Platz geboren – in Villach, inmitten der Alpen Adria-Region. In der Draustadt wurde er großgezogen und am Ufer des großen Flusses war es, am Schoss der Naturmutter selbst, wo er sich in die Erde verliebte der er schließlich ein Magazin, eine Karriere und sein Leben widmen würde. Leeb kann seiner Liebe zur Natur keine Erklärung geben - abgesehen davon, das sie etwas ist, das ihn ständig begleitet hat. Es gibt aber keinen Augenblick, keine Offenbarung und keine Realisierung die er als „den Anfang“ von allem bezeichnen kann. Es war einfach so und ihm war es so klar und offensichtlich wie der blaue Himmel selbst.
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Als junges Kind, pflegte er sich öfters in den Wäldern und Gebirgen seiner Heimat, die sich direkt vor seiner Tür befanden, aufzuhalten und als die Jahre vorbeizogen wurde es ihm klar das kein anderer Lebensstil ihn zufriedener machen könnte. Nach seinem Schul- und Lehrabschluss brach Leeb auf - in die Welt hinaus. In jeder Ecke des Kontinents lernte er weiter, von Frankreich bis Schweden bis Italien bis nach Deutschland.
In fast einem halben Dutzend Länder verbrachte er Jahre der Arbeit und lernte dabei auch noch Europa gut kennen. Aber trotz all seiner Berufe und verschiedensten Formen des Auskommens vergaß Leeb nie wo er sich am meisten zuhause fühlte. Die plätschernden Wasser der Drau zogen immer an seinem Herzen, und er entschloss sich – er war inzwischen anfang Zwanzig geworden - dass es an der Zeit sei, zu den Wurzeln zurueckzukehren. Dorthin wo sein persönliches Feuer angezündet worden ist und wo es alles begann.
Er begann bei regionalen Tageszeitungen seine Karriere als Journalist die seine berufliche Zeit für die nächsten zwölf Jahre in Anspruch nehmen würde.
Es war auch dort, wo Leeb die ersten Schritte Richtung aktiver Umweltschutz unternahm. Vollkommen alleine schaffte er es ein Kraftwerk an der Gail bei Kötschach-Mauthen zu verhindern. Nur Dank seiner Aktionen, die er gegen die Bedrohung unternommen hat, sind wir selbst noch heute in der Lage diesen herrlichen Fleck Erde zu genießen.
Er hat mitgeholfen die Spaten der Baumanager von der Erde fernzuhalten, die ein enormes, neues Schigebiet mittendrin im Nockgebiet errichten lassen wollten. Heutzutage erscheint die einst geplante Baustelle als reines Naturschutzgebiet auf den Landkarten für künftige Landprospektoren. So aktiv wie er während der Zeitungsjahre war, es reichte Leeb noch immer nicht. Und zu dem Zeitpunkt, wie er als völlig ausgebildeter Journalist/Grafiker/Verleger alle Mittel des Geschäfts nützend, erschien ihm das Ziel, die Botschaft vom Einklang und einem Leben im Fluss dem Rest seiner Mitmenschen mitzuteilen erreichbar zu sein.
Mit dem Buch, "Alpenfeuer", verdiente er sich im Jahr 1995 den Umweltpreis des Landes Kärntens, und darauffolgend war er initiator des Projektes "Alpenstadt des Jahres. Vier Jahre nach diesem Erfolg ist die erste Ausgabe des Magazins und seiner jetzigen Beschäftigung
"Planet Alpen" und "Planet Adria" erschienen. In diesen Veröffentlichungen machte es Leeb zu seinem Ziel, den Menschen des deutschschprachigen Raumes nicht nur die idealsten Zelt-, Schifahr- und Wanderorte der Alpen oder der Adria zu offenbaren, sondern auch dieselben daran zu erinnern, dass es viel mehr gibt als nur das. Diese Berge sind nicht nur Europas beste Sportgeräte, sondern auch eine Schatzkammer für Natur und Kultur.
Aus diesen Magazinen ist ein Erfolg geworden und Leeb weist nicht darauf hin, dass er nachlassen wird! Er beharrt auf seine Arbeit in jedem möglichen Umweltschutzbereich bis zum heutigen Tage. Bis hier her, wo wir die Freude haben ihn Willkommen zu heißen und die „Flamme“ in seiner Hand heute Abend die Form eines Klassikers hat: "Der Mann mit den Bäumen", von Jean Giono, ein Stück das auch uns hoffentlich in ein gewisses Feuer der Leidenschaft verleiten wird.
Wir bedanken uns auch gerne bei der Hermagorer Bücherei "Buch und Papier", die uns heute mit den Büchern beliefert hat.
Wir kommen jetzt gleich zur Sache, wir machen uns daran. Bitte, lassen Sie mich bitte den Mann vorstellen, der kein Vorstellen braucht - Gerhard Leeb, der Säer der Kerne."
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