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Ausstellungen - Expositions - Exhibitions
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Biographische Eckdaten von Achim Lipp
Geboren und aufgewachsen in Hamburg, erhielt Achim Lipp seine künstlerische Ausbildung an der dortigen Kunsthochschule.
Nach mehreren Jahren als Kunstdozent wurde er Leiter der pädagogischen Abteilung der Kunsthalle Hamburg, einem weltbekannten Museum für Bildende Künste.
Im Anschluss daran übernahm er die Leitung der Besucherinformation der Weltausstellung EXPO2000 in Hannover.
Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag dabei auf der Entwicklung eines Besucher-orientierten Informationssystems auf digitaler Basis.
Die Verknüpfung von moderner Informationstechnologie und Wissenstransfer – wie sie in Museen und auch z.B. in der Unterhaltungstechnik vorhanden sind - stellt die Besonderheit der Arbeiten von Achim Lipp dar.
Um diese seine Ideen umsetzen zu können, war es allerdings notwendig, sich um entsprechende Sponsoren zu bemühen.
1986 z.B. gelang es ihm, IBM als Sponsor für die Entwicklung des ersten Benutzer-orientierten Computerprogrammes mit weltweiter Applikation, zu gewinnen.
Dieses „Kunst im Netzwerk“ genannte System funktioniert in der Weise, dass der Besucher an einem Touch-Screen die Werke einer Ausstellung auf individuelle assoziative Weise mit Unterstützung des Computers verknüpfen kann, und im Anschluss daran einen persönlichen Museumsführer ausgedruckt bekommt.
Der gesamte Ausstellungskomplex wurde in 4 Sprachen übersetzt und – unterstützt von der EU – nach Florenz, der damaligen Kulturhauptstadt transferiert.
Achim Lipp präsentierte das Projekt darüber hinaus in den USA auf Einladung des Goethe-Institutes.
Des weiteren war er Initiator und Organisator des grossen Europäischen Museumnetzwerkes EMN (1989-92), das auf der Basis des „Kunst im Netzwerk“-Projektes entwickelt wurde.
Hierbei wurden Teile der Sammlungen der Hamburger Kunsthalle und 6 weiterer, bedeutender Museen aus 5 europäischen Ländern zusammengeführt – und so wurde das erste virtuelle Museum der Welt auf digitalem Wege zusammengeführt.
Damit wurden moderne Informationstechnologien erstmals im kulturellen Bereich eingesetzt, um den individuellen Zugriff auf eine grosse Anzahl kultureller Daten interaktiv zu ermöglichen.
1993 verknüpfte Achim Lipp diese beiden Applikationen mit einem unserer grössten kulturellen Schätze, der sogenannten „Kunst- und Wunderkammer“ zu einer „Elektronischen Kunst- und Wunderkammer“.
Er präsentierte dieses Projekt den Experten der ersten internationalen „Conference of Hypermedia and Interactivity in Musems“in Pittsburgh, Pennsylvania; unter anderem wurde er daraufhin in das Advisory Board der Carnegie Mellon School of Art in Pittsburgh als Experte für Interaktive Medien berufen.
Auch auf der Weltausstellung EXPO2000 in Hannover fand dieses Projekt seine Umsetzung, indem alle Ausstellungsobjekte der ca. 190 Teilnehmerländer in einem Besucherinformationssystem zusammengefasst wurden.
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